Wohnmobil Beratung
herstellerneutral ● kompetent ● erfahren

Aktuelles und Neuigkeiten für Wohnmobilfahrer

Auf dieser Seite möchte ich Sie über aktuelle Gesetzesänderungen, Verordnungen und Neuigkeiten für Wohnmobilfahrer (und natürlich auch alle andere Autofahrer) informieren.

Achtung: wegen des Corona Virus gibt es vom ADAC Informationen zu Einreisebeschränkungen in folgende Länder: https://www.adac.de/news/corona-einreiseverbote/

Der Verkehrsminister  hat wegen Covid-19 die Überziehungsfrist für abgelaufene HU auf 4 Monate als Kulanz verlängert. Wer in den Zeiten der Corona-Krise seine auslaufende TÜV-Plakette nicht fristgerecht verlängert, muss nicht mit Sanktionen rechnen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kündigte am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung an, bei anstehenden Untersuchungen durch den TÜV oder die Dekra Kulanz walten zu lassen. „Jeder Verbraucher hat die Möglichkeit, außerhalb der Corona-Krise zum TÜV zu fahren“, sagte Scheuer.

Hier gibt es Infos zu CP Stornierungen wegen Corona: https://www.caravaning.de/ratgeber/campingplatz-reise-stornierung-covid19-corona/


Die Polizei Frankfurt sucht Zeugen zum Fiat/Iveco Abgasskandal
Man glaubt es kaum, auch Fiat soll bei einigen Motoren eine illegale Abschaltvorrichtung eingesetzt haben (Grins). Es handelt sich um Motoren ab Bj 2014 bis 2019 mit Euro 5 und Euro 6 (ohne SCR Cat). Betroffen sind anscheinend folgende Motoren. Diese Motoren sind auch in Wohnmobile fast aller Hersteller eingebaut!
110 Multijet Motortyp F1AE3481G
115 Multijet Motortyp 250A1000
130 Multijet Motortyp F1AE3481D
150 Multijet Motortyp F1AGL411C
150 Multijet Motortyp F1AE3481E SOFIM, Hymer
180 Multijet Motortyp F1CE3481E bzw.
Multijet 2,0 l / Multijet II, 2,2 l / Multijet 2,3 l / Multijet 3,0 l
Nähere Angaben finden Sie hier: https://www.polizei.hessen.de/aktuelles/dieselabgasverfahren/

Was Sie aber auch wissen sollten:
Bis jetzt sind Hinweise auf drohende Fahrverbote oder Stilllegungen in meinen Augen Panikmache. Den Betrieb zu unterbinden ist lt. ADAC nur möglich wenn das Kraftfahrzeugbundesamt KBA einen "verpflichtenden Rückruf" für bestimmte Fahrzeuge (VIN) ausspricht. Dieser ist bis jetzt noch nicht erfolgt!
Auch von Fiat FCA gibt noch keinen Rückruf oder eine Serviceaktion und auch noch keine geplante SW-Änderung!
Erst wenn der Besitzer die verpflichtende Rückruf- Änderung des KBA nicht durchführen lässt ist eine Zwangsstilllegung möglich.
Für Fahrzeug, die sich noch in der Gewährleistung, sprich Sachmängelhaftung, befinden hat der Kunde ein Recht auf Nachbesserung. Leider weiß aber noch niemand was diese Nachbesserung beinhaltet und wie und von wem diese ausgeführt werden soll. Die Verjährung endet am 31.12.2023.

Die Gasprüfung als Voraussetzung zur HU ist bis 1.1.2023 ausgesetzt,
und ist damit bis dahin nicht mehr Bestandteil der HU.Das ist Beschluss der am 31.12.2019 im Verkehrsblatt erschienenen HU-Richtlinie. Demnach ist eine positive Gasprüfung zunächst keine Voraussetzung mehr um die HU zu bestehen.
Dennoch: Unzulässige, beschädigte oder mangelhaft befestigte Teile der Gasanlage führen weiterhin zum Nichtbestehen der Untersuchung denn das ist ein "erheblicher Mangel". Grundsätzlich ist der Führer des Kfzs für dessen Verkehrssicherheit verantwortlich, es ist deshalb dringend anzuraten die Gasprüfung weiterhin turnusgemäß durchführen zu lassen.

Wichtig für Neuzulassungen:
Seit Anfang September 2017 gelten neue Abgasnormen für neue Typzulassungen und seit September 2018 müssen alle Neufahrzeuge die Emissionsklasse 6c, ab September 2019 die Euro 6d-TEMP-EVAP und ab Januar 2021 die Abgasnorm Euro 6d erfüllen.


Wichtiges für die Urlaubsreisen

Ab 1.1.2021 gilt in Tschechien nur noch die eVignette, das Klebe-Pickerl ist out.
Infos hier: https://www.adac.de/news/tschechien-vignette-digital/

Den Brexit mit Handelsvertrag und seine Folgen für Kontinentaleuropäer und für einen Urlaub in England, Schottland, Nordirland und Gibraltar fasse ich hier einmal zusammen soweit man das heute, am 24.12.2020, absehen kann. Die Zugehörigkeit von Großbritannien zur EU ist Vergangenheit. Sicher ist aber schon mal:
Es soll ein „Handelsvertrag“, abgeschlossen werden, es ist aber keine Rede von einem Sozialabkommen für  eine bestehende Krankenversicherung oder einem Zahlungsabkommen für Bankkarten oder SEPA Überweisungen. Auch keine Rede von Reisefreiheit oder anderen innereuropäischen Regelungen. Großbritannien ist rechtlich jetzt ein „Drittstaat“ und gehört auch nicht mehr zu dem Bereich des „Schengen Abkommens". Die Zugehörigkeit von Großbritannien zur EU ist ab 31.12.2020 endgültig Vergangenheit, deshalb
 

  • braucht man ab 1.10.2021 einen gültigen Reisepass für die Einreise nach Großbritannien, der einfache Personalausweis genügt nicht mehr.
  • Für das Fahrzeug braucht man eine gültige grüne Versicherungskarte, denn man befindet sich im außereuropäischen Ausland, wie z.B. Russland oder Algerien.
  • Offen ist der Zugriffe von Bankkarten von Großbritannien aus auf europäische Konten
  • Die Krankenversicherungskarte (EHIC) gilt ab dem eingeprägten Ablaufdatum nicht mehr! Eventuelle Behandlungskosten oder die Kosten für Krankenhaus muss man dann selbst bezahlen.
  • Reiseproviant wie Whiskey und Zigaretten müssen am Zoll deklariert und ggf. verzollt werden. Vielleicht gibt es wieder „Duty Free shops“? Für Fleisch- und Milchprodukten (Fisch aus Schottland) gilt: Vorsicht bei der Einfuhr in die EU oder die Schweiz, eventuell müssen diese Produkte an der Grenze vernichtet werden.
  • Für die Reisebegleiter Hunde, Katz und Maus gilt:
    microchipped, Tierausweis, Impfpass, geimpft gegen „Rabies“ (Tollwut)
    und vorherige Bandwurmbehandlung.
  • Das Mobilfunk Roamingabkommen soll lt. europäischen Mobilfunkanbietern zunächst noch gelten. Nett von denen, gell!

Weitere Informationen findet man hier: https://uk.diplo.de/uk-de/brexit-infos-deutsch

  

Gespanne ohne Öse drohen Bußgelder
Wer mit seinem Gespann durch die Schweiz, Niederlande oder Österreich fährt muss seinen Anhänger besonders sichern. Das Sicherungsseil darf hier nicht nur über die Anhängerkupplung gelegt werden sondern muss durch eine Öse geführt werden, sonst droht ein Bussgeld von umgerechnet bis zu 380 Euro.

Strafzettel in Europa können richtig teuer werden!
Wer im Ausland einen Strafzettel kassiert sollte ihn umgehend bezahlen
27 Mitgliedstatten  der EU haben sich darauf geeinigt, gegenseitig Geldstrafen und Bußgelder anzuerkennen. Nur Griechenland und Irland gehören nicht dazu. Bußgeldbescheide müssen in der Sprache des Verkehrssünders ausgestellt werden. Drei positive Seiten hat diese grenzüberschreitende Strafverfolgung: Punkte in Flensburg gibt es dafür nicht und der Führerschein kann nur in dem Land eingezogen werden, in dem das Vergehen stattfand. Auch die zu bezahlende Geldstrafe bleibt im Land und wird nicht an das Tatort-Land überwiesen.
Ein jeweiliges "Vollstreckungshilfeersuchen" geht über das Bundesamt für Justiz als Anhörungsbogen an den Verkehrssünder. Innerhalb von 14 Tagen kann er Einwendungen gegen die Vollstreckung vorbringen. Wer sofort bezahlt erhält meist einen Rabatt (z.B. Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Italien, Slowenien und Spanien) von bis zu 50%. Säumige Zahler riskieren dagegen hohe Mahngebühren.
Viele Staaten geben das Inkasso an private Firmen ab, diese haben allerdings keine staatlichen Befugnisse. Zahlungsaufforderungen privater Firmen sollte man vor der Zahlung überprüfen lassen. Bei vielen Ländern, z.B. Frankreich, kann man die Zahlung per Internet anweisen.
Für die grenzüberschreitenden Strafen gibt es Bagatellgrenzen, diese liegt allgemein bei 70 Euro, für Österreich/Deutschland allerdings bei nur 25 Euro. Diese Bagatellgrenzen beinhalten auch die Verfahrenskosten!
Nicht in jedem Land muss ein Fotobeweis vorliegen, meist gilt sowieso, wie z.B. in Holland oder Italien, die Halterhaftung. Es ist also egal wer gefahren ist.
Bußgelder und Strafen verjähren nach 3 Jahren. Allerdings kann in dieser Zeit die Strafe nach einem Grenzübertritt z.B. durch Sicherstellung oder Einzug des Fahrzeuges vollstreckt werden.
Quelle: Landsberger Tagblatt, 5.9.2017


Freies Stehen, Tempolimits, Umweltzonen, Maut, Winterreifenpflicht in Europa

Umweltzonen in Europa
Zur aktuellen Situation: Fahrverbote für Diesel gibt es bereits in Frankreich, Belgien, Italien, Portugal, Spanien. Die Umweltzonen in Europa werden immer mehr, die Einfahrvorschriften immer rigeroser. Hier finden Sie alle Informationen:
https://www.green-zones.eu/

Deutschland:
Situative Winterreifenpflicht
für Pkw und Wohnmobile.
Das heißt, dass bei winterlichen Straßenverhältnissen Winterreifen aufgezogen sein müssen: also bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte. Die Faustformel von Oktober bis Ostern (O bis O) ist also ein grober Hinweis, hat rechtlich jedoch keine Relevanz. Die situative Winterreifenpflicht gilt nur dann als erfüllt, wenn auf allen Radpositionen (beim Pkw zum Beispiel alle vier Räder) Winterreifen montiert sind
Ab heute, 1.7.2018, tritt die Mautgebühr für Fahrzeuge über 7.5 t auf Bundesstraßen in Kraft.
Da Reisemobile nicht für den Güterkraftverkehr bestimmt sind, bleiben sie auch weiterhin von der Maut ausgenommen – auch wenn sie mehr als 7,5 Tonnen wiegen sollten.

Belgien:
Auch in Belgien gibt es Umweltzonen und Umweltplaketten, z.B. für Antwerpen, Brüssel, Willebroek, Michelen und Gent. Unter www.lez-belgium.be findet man alle notwendigen Informationen zur Planung einer Reise durch Belgien und alle Regulierungen, welche auch gerade die großen Städte Gent, Antwerpen und Brüssel betreffen.
Seit Januar 2018 muss man sich vor der Einreise in die LEZ Brüssel bzw. Antwerpen in die LEZ-Datenbank eintragen!

Frankreich:
Frankreich senkt ab dem 1.7.2018 die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen von 90 km/h auf 80 km/h!
Seit dem 1.4.2017 gilt auch für Urlauber eine Umweltvignettenpflicht wenn sie in eine Umweltzone (ZCR-Zone) einfahren möchten. Umweltzonen sind Paris, Grenoble, Lyon und ab Sept. 2017 auch Lille, Strasbourg  sowie deren umliegenden Gemeinden. Neu sind ab  Dez. 2017 der Großraum Toulouse (inkl. 37 Gemeinden) sowie die Departements Savoie/Chambery, Haute Savoie/Annecy, Maine-et-Loire/Angers, Gerdes/Auch und Vendée/La Roche-sur-Yon.
Die Umweltplakette Crit`Air gibt es in sechs Kategorien.  Diese sind eingeteilt nach Jahr der Erstzulassung und den Abgaswerten. Beantragt wird die Vignette, die auch für ausländische Fahrzeuge Pflicht ist, einer mit Kopie des Fahrzeugscheines (Zulassung Teil I oder II oder COC????). Versandt wird sie an die dort eingetragene Adresse. Für die Zeit bis zum Eintreffen per Post kann man die vorläufige Plakette ausdrucken. Bis 3,5t zul GM gilt das Fahrzeug als PKW, darüber wird der Lkw-Tarif berechnet. Die Kosten für Ausländer liegen bei ca. 5 € . Fahren ohne Plakette in einer Umweltzone kostet ein Bußgeld (damit auch in Deutschland vollstreckbar) von 68 € für Pkw und 135 € für Lkw und Busse.
Informationen erhalten Sie hier: http://at.france.fr/de/info/franzoesische-umweltplakette-crit-air-vignette

Bußgelder können in Frankreich auch per Internet bezahlt werden.
Hier der  Link: https://www.amendes.gouv.fr/portail/index.jsp
Parkknöllchen können im Tabakladen mit einer Bußgeldmarke "Timbre amende" bezahlt werden.

Georgien:
Seit 2018 gibt es eine Versicherungspflicht für Reisende. (s. --> Link).
Diese Versicherung kann online abschließen auf --> Link (die Seite ist auch auf englisch verfügbar)
Man braucht den Kfz-Schein fürs Gefährt und den Pass für sich selbst.

Italien:
Generelle Winterreifenpflicht ab 15.10 - 15.4 am Brenner ab Landesgrenze und im Aostatal.
Ganzjährige, situative Winterreifenpflicht in Südtirol.

Wer ohne Freisprechanlage telefoniert, muss ab dem 1. Januar 2017 in Italien mit Geldbußen zwischen 161 und 646 Euro rechnen. Zudem können die Behörden den Führerschein 15 Tage bis drei Monate einziehen. Das gilt laut ADAC für deutsche Führerscheininhaber aber nur für das italienische Staatsgebiet, nicht für Deutschland. Die Weiterfahrt ist nur bis zum Urlaubsort oder nach Hause gestattet. Bei einem Unfall kann zudem auch das Handy eingezogen werden. Quelle: ADAC.

Island
Im Süden Islands ist in vielen Bereichen freies Übernachten untersagt

Niederlande:
Auf holländischen Autobahnen gilt ab 2020 tagsüber zwischen 6-19 Uhr die Höchstgeschwindigkeit 100 km/h, sonst gilt 130 km/h

Österreich:
Für einige Grenzübergangsstrecken werden keine "Pickerl" mehr benötigt!
Das gilt für die:
Westautobahn A1, Walzerberg bis Salzburg Nord, Inntalautobahn A12, ab Grenze bis Kufstein, die A14 Vorarlberg, Hörbranz bis Hohenems. Link: https://www.adac.de/verkehr/oesterreich-teilstrecken-mautfrei/
Folgende Schleich - und Ausweichrouten abseits der Autobahnen in Tirol werden gesperrt.
Link: https://www.adac.de/reise-freizeit/reiseplanung/reise-sicherheit/strassensperre/?redirectId=quer.ausweichrouten
Das Maut-Pickerl gibt es ab sofort über die Asfinag-App "unterwegs" auch in digitaler Version. Diese ist an das Kennzeichen gebunden und hat eine 18-tägige Sperrfrist. Ab Mitte 2018 ist es auch bei den ADAC-Geschäftstellen erhältlich und ist sofort gültig.
Im ganzen Bundesland Tirol gibt ess eine generelles Campingverbot außerhalb von Stell- und Campingplätzen, dazu kommt ein Nachtparkverbot in verschieden Teilen von Tirol.

Winterreifenpflicht auf schneebedeckten Straßen vom 1.11. - 15.4.
Zulassung als M1/SA, egal ob bis 3,5t oder über 3,5t, Winterreifenpflicht auf allen Rädern bei entsprechenden Straßenverhältnissen. Wintereifen nur mit Alpin Symbol, Schneeketten nach Ö-Norm. Eine "Schneekettenmitnahmepflicht" gilt nicht für Fahrzeuge der Klasse M1.

Portugal
In Portugal ist freies Stehen seit Januar 2021 untersagt

Tschechien:
generelle Winterreifenpflicht ab 1.11. - 31.3.

Bei allen Verkehrskontrollen wird ein Alkoholtest durchgeführt. Für Autobahnen wird eine eVignette benötigt.

Großbritannien:
Der Großraum London ist eine Niedrigemissionszone (LEZ). Dieselbetriebene Kfz unter 1,2t  dürfen dort einfahren, müssen sich aber vorher mit ihrem Kennzeichen (Videoüberwachung) kostenlos registrieren https://tfl.gov.uk/modes/driving/low-emission-zone. Achtung: Die Einspielung der Registrierung dauert ca. 14 Tage!
Oft kann die Maut (Citymaut London, Themsebrücken) nicht vor Ort bezahlt werden, sondern nur Online oder mit telefonischer Anmeldung ( https://www.adac.de/reise_freizeit/maut/grossbritannien/default.aspx?ItpId=56)
Wegen des Linksverkehrs müssen die asymmetrischen Scheinwerfer (der rechte) teilweise abgeklebt werden um den Gegenverkehr auf der rechten Straßenseite nicht zu blenden.

Griechenland:
Halteverbotsschilder mit einer senkrechten weißen Linie gelten an ungeraden Tagen, Schilder mit zwei weißen senkrechten Linien gelten an geraden Tagen!

Kroatien:
Das "Freistehen" ist in Kroatien verboten.
Außerdem: "Ausländer müssen sich in Kroatien innerhalb von 48 Stunden bei der Polizei oder über das örtliche Tourismusbüro anmelden. Bei der Unterbringung in einem Hotel, in einer Pension oder auf dem Campingplatz erfolgt die Anmeldung in der Regel durch deren Besitzer. Individualreisende müssen ihrer Anmeldepflicht selbst nachkommen. Bei Zuwiderhandlungen drohen Bußgelder."
Bis zu 800 € müssen Kraftfahrer ohne gültige Vignette in Slowenien berappen, warnt der ADAC. Bei sofortiger Zahlung wird das Bußgeld halbiert.

Slowenien:
generelle Winterreifenpflicht ab 1.11. - 31.3.
Für Slowenien gibt es ab dem 1.4.2018 eine Änderung in der Mautabrechnung für Wohnmobile größer 3,5t. ( siehe Link)

Schweiz:
keine Winterreifenpflicht
In der Schweiz gilt tagsüber eine Lichtpflicht. Wer das Einschalten des Fahrlichtes vergisst wird mit umgerechnet 32.-€ daran erinnert.


Überladung und deren Sanktion in Europa
Überladung Deutschland:

Im neuen Bußgeldkatalog (01.04.2013) sind die geänderten Strafen für Überladung erläutert. Die Grenzen beziehen sich auf das zul. Gesamtgewicht als auch auf die zul. Achslasten. Wer also das zGG einhält, aber eine Achslast überschritten hat, zahlt. Ist für das Fahrzeug in den Papieren und auch durch die Einschränkungen der Führerscheinklasse das zulässige Gesamtgewicht auf 3,5 t beschränkt, darf dieses nicht überschritten werden.
Überladung bei Fahrzeugen bis 7,5t
mehr als  5 % : 10 €
mehr als 10 % : 30 €
mehr als 20 % : 95 € + 1 Punkt
mehr als 25 % : 140 € + 1 Punkt
mehr als 30 % : 235 € + 1 Punkt
(Bußgeldkatalog BRD 2020)

Überladung Belgien
mindestens 50 €

Überladung Dänemark
je % über zGG 75 Kronen (ca. 10 Euro)

Überladung Frankreich: (keine Toleranz)
135 - 750 €, Bei Überschreitung von mehr als 5 % kann das Fahrzeug vor Ort festgehalten werden.

Überladung Großbritanien: (keine Toleranz)
mindestens 60 Pfund (ca. 70 Euro), Höchststrafe ca. 6000 Euro

Überladung Italien: (Toleranz 5%)
mindestens 60 Euro, Höchststrafe 1682 Euro

Überladung Niederlande:
mindestens 130 Euro, Höchststrafe 850 Euro

Überladung Österreich: (keine Toleranz)
mehr als 2 Prozent, mindestens 36 Euro, Höchststrafe 2180 Euro

Überladung Schweiz:  (Messtoleranz 3%)
a. Bis zu 100kg Mehrgewicht: CHF 100
b. Wohnmobile bis 3.5t mehr als 100kg, aber weniger als 5%: CHF 200
c. Wohnmobile über 3.5t mehr als 100k, bis 5%, nicht mehr als 1000kg: CHF 250

Überladung Spanien:
6 bis 15 Prozent über zGG 300 bis 400 Euro, Höchststrafe 4600 Euro

Übrigens: Von der Polizei Rheinland Pfalz gibt es übrigens viele und gute Tipps zur Verkehrssicherheit von Wohnmobilen.

Stand 12.3.2021

eine Ebene zurück